In vielen Betrieben herrscht der Umstand, dass die Möglichkeiten und Optionen zu Hause weit grösser sind, als in Büro und Produktion. Dabei ist das Wissen der neuen Technologien und neuen Medien längst Allgemeingut: nur in der Werkstatt oder in der Verwaltung kann nicht jede App oder Webseite im Flatrate Zeitalter geöffnet werden. Ein Widerspruch der besonders in Zeiten mobilen Arbeitens und Fachkräftemangel auffällt.

Warn-Hinweis: Dieser Artikel kann dazu führen, dass der Mittelstand Freifunk kommerziell nutzen wird. Der Autor nutzt den nicht-objektiven Erzählstil mit Praxisbeispielen. Er arbeitet im Mittelstand, welcher Freifunk GT ideel und finanziell unterstützt. Sie sind keinesfalls gezwungen, diesen Beitrag zu konsumieren.

Bleiben wir beim Fachkräftemangel, der im Gesundheits-Sektor Pflegekräfte und Ärzte – im Produktionsbereich Diversifikation und Wiedereinbindung in der Elternzeit bedeutet. OHNE Digitalisierung = unmöglich.

Es ist mittlerweile die Erwartungs-Haltung der sog. Generation Y, der begehrten Jung-Akademiker, die ungeregelt chatten, surfen und Video-Konferenzen zu jeder Tageszeit nutzen wollen. Fazit: der Mittelstand muss von der Google Coolness lernen, um weiterhin in der Gunst um Talente mitspielen zu dürfen.

Und jetzt kommt Freifunk und löst alle Herausforderungen – auf einen Schlag?

Stimmt! Und zwar mit einem abgestimmten Leistungsangebot für den Mittelstand!

Industrie 4.0 App
Industrie 4.0 App

So sind die Einstieger-Freifunk-Router, die im Ladengeschäft ausreichend sind, zu schwach für Kaufhäuser oder Laden-Passagen. Hier wird üblicherweise mit einem leistungsstarken Freifunk-Router im EDV-Raum, dessen Signal über eine vorhandene Barcode-Funkausleuchtung gelegt wird, gearbeitet. Gleiches gilt im Fall von Bildungs-Einrichtungen und Schulhöfen, die auf wetterfeste Aussen-Antennen gelegt werden. Der potente Freifunk Router mit extra-starkem Kommunikations-Chipsatz garantiert flächendeckende Surf-Freude. So lassen sich elegant Hotels und Boardinghouse Konzepte Vandalismus-frei umsetzen. Nach wie vor, gibt es mehrere IP-Kreise, die bspw. separat und abgeschlossen die Barcode-Kasse neben der offenen Web-Infrastruktur im Wartesaal und Bankett-Bereich.

Anwendungsfall Industrie
Im metallverarbeitenden Familienunternehmen war bereits in Produktion und Verwaltung ein hochwertiges Barcode-Funknetz aufgebaut. Es erfasst das gesamte Betriebsgelände inklusiver seiner Freiflächen. Dieser IP-Kreis bleibt eigenständig. Eine neue WLAN-Identität für das offene Freifunknetz wurde auf die gleiche Infrastruktur parallel geschaltet. Ziel: bester Datenschutz bei maximaler Offenheit.

Im Arbeitsalltag sind so durchschnittlich 350 Endgeräte schnurlos angebunden. Die DECT-Telefone über ihren eigenen IP-Kreis, abgegrenzt zu Barcode-Scannern und Smartphones, wie Tablet PCs im Produktions- und Logistikbereich. Die vorzugsweise Android-basierten Mobilgeräte arbeiten innerhalb ihres bekannten Freifunk-WLANs und ihrer Raum-/Geo-Koordinaten mit allen mitgeltenden papierlosen Arbeitsunterlagen. Dies sind exemplarisch CAD-Zeichnungen, Verpackungs-Vorschriften und/oder Aussendienst-Berichte zum Projekt. Ausserhalb ihrer Raum-Koordinaten, etwa im mobilen Kundendienst arbeiten unsere Industrie4.0 Apps mit anderen Menü- und Arbeitsinhalten.

Über die Freifunk-Infrastruktur werden Maschinen-Wartung und Monitoring bis hin zu EDV-Meldungen flächendeckend verfügbar gemacht. Das Schöne dabei: Freifunk aktualisiert und installiert seine Softwarestände selbstständig!

Anwendungsfall vernetzte Gebäude
Unter den Begriffen Smart Home und AAL, sowie Facility Management versteht man technisch das Zusammenspiel von Geräten mit unterschiedlichen Protokollen über ein gemeinsames Kommunikationsnetz, hier: WLAN Freifunk.

Hausmeisterdienste, Ferndiagnose und Haustechnik-Anlagen lassen sich ganz elegant über Freifunk für Mieter und Vermieter verwalten. Dabei melden immer mehr intelligente Endgeräte eigenständig Verbrauchsdaten und Zustands-Protokolle, sowie Sicherheits-Bilder. Ganze Wohnparks lassen sich als Einheit mit – auf Wunsch – eigenständiger Freifunk Kennung, die sog. SSID die räumlichen Koordinaten nach Stadtbezeichnung, betreiben.

Im Fall der vernetzten Gebäude alias Smart Home spricht man vom Internet der Dinge: viele eindeutig erkennbare Geräte über eine gemeinsame Funk-Infrastruktur. Gleiches gilt für die vernetzte Produktion alias Industrie 4.0. BEIDE benötigen Freifunk!

Anmerkung der Redaktion: Dies ist ein Gastbeitrag, der aus solcher per Kategorie auch ausgewiesen war und ist. Aufgrund der Kommentare werden wir intern beratschlagen, wie wir dies zukünftig besser herausstellen. Eine Idee ist ein Kasten »Über den Autor« an geeigneter Stelle, hier stellen die generischen Möglichkeiten mittels (WordPress-) Themes allerdings eine Hürde dar. Wir möchten aber auch weiterhin Gastbeiträge veröffentlichen, denn ein Blog lebt unserer Ansicht auch von unterschiedlichen Meinungen und Sichtweisen.

Der Mittelstand braucht Freifunk
Markiert in:    

2 Gedanken zu „Der Mittelstand braucht Freifunk

  • 3. Januar 2015 um 21:05
    Permalink

    Es sollte klar ersichtlich sein wer hinter diesem Betrag steht. Dies ist leider nicht der Fall! Wird z.B. von „unserer App“ gesprochen ist hier keinesfalls die Freifunk Community gemeint, sondern die Westaflex werk GmbH. Der Beitrag hat ganz klar wirtschaftliche Interessen. Das sollte deutlich gemacht werden! Freifunk ist keine Platform für wirtschaftliche Werbe-Pressemitteilungen!

  • 3. Januar 2015 um 23:52
    Permalink

    Nabend,
    eine Werbe-Plattform lebt vom Name dropping, was hier bestimmt nicht der Fall ist.
    Ein Blog-Beitrag ist nie klinisch steril, sondern stellt eine persönliche Sicht dar.

    Ich stelle für mich fest: einerseits sind Lesern die Beiträge entweder zu technisch oder zu euphorisch.
    Auch in diesem Fall ist niemand gezwungen, Beiträge zu lesen; gern verlinke ich jedoch (lieber) auf anderen Blogs…

    Erbitte Hinweis, WO ich gegen Blog- oder Freifunk Ethik-Richtlinien verstossen habe.
    Gruss!

Kommentare sind geschlossen.